Produktives Lernen in Mecklenburg-Vorpommern


Seit dem Schuljahr 2005/06 ist Produktives Lernen ein Bildungsangebot für das 8., 9. und 10. Schuljahr an Gesamtschulen und Regionalschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Eingeführt als Pilotprojekt an zunächst 6 Schulen, wurde das Produktive Lernen ab dem Schuljahr 2008/09 auf 25 Schulen, ab dem Schuljahr 2010/11 auf nun 27 Schulen ausgeweitet.

Die zum Schuljahr 2008/09 und 2009/10 durchgeführten Verbleibstudien (s. Verbleibstudie nach dem Schuljahr 2009/10) zeigen die großen Erfolgschancen der Teilnehmer/innen des Produktiven Lernens.

Einige aktuelle Zahlen sollen dies veranschaulichen:

  • 79% der (ehemals oft schulabschlussgefährdeten) Schüler/innen der 9. Klassen haben am Ende des Schuljahres 2009/10 die Berufsreife erreicht.
  • 53% waren 6 Monate später in einer dualen Ausbildung.
  • 100 Lehrer/innen wurden in einem zweijährigen projektbegleitenden Weiterbildungsstudium zu Pädagog/inn/en des Produktiven Lernens qualifiziert.
  • 4 Pädagog/inn/en des Produktiven Lernens wurden bzw. werden noch zu Projektberaterinnen für Produktives Lernen qualifiziert.

Die Schulen führen das Projekt auf der Basis eines Erlasses des Bildungsministeriums entsprechend der Rahmenkonzeption für Produktives Lernen in Mecklenburg-Vorpommern durch. Dabei werden die Pädagog/inn/enteams vom IPLE beraten und begleitet. An jedem Standort entwickeln in der Regel vier Pädagog/inn/en mit zwei Schüler/innen/gruppen das jeweilige Bildungsangebot. Die Projektentwicklung wird in Jahresevaluationen von den Pädagog/inn/en und dem IPLE dokumentiert.

Die beteiligten Lehrer/innen qualifizieren sich in einem zweijährigen projektbegleitenden Weiterbildungsstudium des IPLE zu Pädagog/inn/en des Produktiven Lernens.

Das Produktive Lernen schließt in Mecklenburg-Vorpommern mit der "Berufsreife", der "Berufsreife mit Leistungsfeststellung" oder der „Mittleren Reife“ ab. Die Einrichtung der Flexiblen Schulausgangsphase ab dem Schuljahr 2009/10 ermöglicht es den Schüler/inne/n, nach der 7. Jahrgangsstufe in zwei, drei oder vier Schuljahren den von ihnen angestrebten Abschluss der Sekundarstufe I zu erreichen.

In einem zweijährigen Weiterbildungsstudium des IPLE qualifizieren sich vier zertifizierte Pädagoginnen des Produktiven Lernens zu Projektberaterinnen. Auf diesem Weg wird die Kompetenz der Einrichtung von Bildungsangeboten des Produktiven Lernens und der Qualifizierung von Lehrer/inne/n zu Pädagog/inn/en des Produktiven Lernens schrittweise dem Land Mecklenburg-Vorpommern überantwortet. Das IPLE sichert den Qualitätsstandard des Produktiven Lernens in Mecklenburg-Vorpommern und zertifiziert das Weiterbildungsstudium.

Weitere Informationen:


Folgende Schulen bieten in Mecklenburg-Vorpommern Produktives Lernen an
:

Gymnasiales Schulzentrum "Fritz Reuter", Dömitz
Internetseite der Schule

Regionale Schule "Am Wasserturm", Grevesmühlen
Internetseite des PL - Internetseite der Schule

Regionale Schule Neukloster, Neukloster
Internetseite des PL - Internetseite der Schule

Regionale Schule "Werner-von-Siemens", Schwerin
Internetseite des PL - Internetseite der Schule

Regionale Schule "Ostsee-Schule", Wismar
Internetseite der Schule

Regionale Schule Lübz, Lübz
Internetseite der Schule

Regionale Schule "Käthe Kollwitz", Bützow

Regionale Schule "Thomas-Müntzer", Güstrow
Internetseite der Schule

Hundertwasser-Gesamtschule, Rostock
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Regionale Schule "Ehm Welk", Rostock
Internetseite der Schule

Regionale Schule am Kamp, Bad Doberan
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BALTIC-Schule, Integr. GS Toitenwinkel, Rostock
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Regionale Schule "Käthe Kollwitz", Anklam
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Regionale Schule Garz/Rügen, Garz/Rügen
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Regionale Schule "Robert Koch", Grimmen
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Regionale Schule Sassnitz, Sassnitz
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Regionale Schule "Hermann Burmeister", Stralsund
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Regionale Schule "G.L.Th. Kosegarten", Wolgast
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Regionale Schule "Caspar David Friedrich", Greifswald
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Regionale Schule  "bernsteinSchule", Ribnitz-Damgarten
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Regionale Schule "Fritz Reuter", Neubrandenburg
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Europaschule "Arnold Zweig", Pasewalk
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Reuterstädter Gesamtschule, ReuterstadtStavenhagen
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Regionale Schule Waren/West, Waren/Müritz
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Regionale Schule "Ernst Thälmann", Eggesin
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Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie des Europäischen Sozialfonds gefördert.


Ansprechpartner/innen im IPLE:

  • Projektkoordination: Antje Karras
  • Öffentlichkeitsarbeit/Presse: Conny Miksch

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